Kimi Antonelli schlug zurück! Der WM-Leader holte die Pole-Position für den GP von Miami.
Dahinter meldete sich Red-Bull-Pilot Max Verstappen (+0,166 Sek.) eindrucksvoll zurück, in der zweiten Startreihe stehen Leclerc (+0,345) und Norris (+0,385).
George Russell musste sich im zweiten Mercedes mit Rang fünf begnügen, vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Ferrari) und Piastri.
Hier das Ergebnis im Detail:
Am Sonntag werden in Miami starke Unwetter mit Regenschauern und Gewittern erwartet, weshalb eine Vorverlegung des Starts möglich ist.
Im Sprint hatte Antonelli Platz vier wegen einer Strafe nach Rennende noch verloren. Der 19-jährige Italiener hatte zu oft die Streckenbegrenzungen überfahren und rutschte nach einer Fünf-Sekunden-Strafe hinter Russell und Vierfach-Champion Verstappen um zwei Positionen zurück. In der WM-Wertung verkürzte Russell damit seinen Rückstand auf sieben Punkte, allerdings gewann erstmals in dieser Saison kein Mercedes-Pilot.
Norris, der nach den Regelanpassungen bei den neuen Hybridmotoren und in einem dank vieler Upgrades runderneuerten McLaren fehlerfrei fuhr, konnte nach dem vierten Sprint-Sieg seiner Karriere überglücklich sein. „Es ist schön, wieder am obersten Podest zu stehen. Die Upgrades haben uns dieses Wochenende wirklich sehr geholfen. Ein guter Start ins Wochenende, aber morgen zählt es“, sagte der Titelverteidiger, der von Astronaut Reid Wiseman, Kommandant der jüngsten NASA-Mondmission „Artemis II“, die Siegertrophäe überreicht bekam.
Mercedes: Updates erst in Kanada
Mercedes wird erst beim nächsten Grand Prix in Kanada in drei Wochen den „Silberpfeil“ mit neuen Teilen verbessern. Teamchef Toto Wolff verlor auch deshalb nicht die Nerven. „Wir wissen, dass wir mit den Upgrades im Vergleich zu den anderen Teams hinterherhinken. Wir hatten gehofft, unseren Vorsprung halten zu können, und was die Rundenzeiten angeht, lagen wir im Sprint nah am Tempo der Spitzengruppe“, betonte der Wiener. Mit Blick auf den verpatzten Start von Antonelli nahm Wolff seinem Schützling die Verantwortung. „Es war keinesfalls Kimis Schuld, sondern ein Problem auf unserer Seite.“ Wenig später schlug Antonelli im Qualifying vor den Augen der beiden Ski-Stars Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde mit einer Traumrunde zurück.
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