Wegen Auftragseinbrüchen hatte Pöttinger zuletzt die Produktion stark gedrosselt und sogar 200 Mitarbeiter vorübergehend arbeitslos gemeldet. Die Wiedereinstellungsgarantie wurde eingelöst, alle Beschäftigten sind wieder zurück an Bord. Die nächsten Monate seien aber „herausfordernd“, heißt es.
Aus der Produktion wurden 200 Mitarbeiter im Juli und August jeweils für drei bis vier Wochen mit Wiedereinstellungsgarantie arbeitslos gemeldet, 450 Angestellte nahmen sich eine Woche unbezahlten Urlaub – so reagierte Landtechnik-Spezialist Pöttinger auf die Auftragseinbrüche der letzten Zeit.
Ab September sollte der übliche Produktionsbetrieb wieder aufgenommen werden, ließ mit Gregor Dietachmayr der Sprecher der Geschäftsführung wissen.
Ging die Rechnung auf? Ja, heißt es vom Familienunternehmen aus Grieskirchen. „Die Maßnahmen haben sich wie geplant ausgewirkt“, bestätigt Dietachmayr. Die Produktion ist wieder angelaufen. „Die vorübergehende Meldung beim AMS für einige Mitarbeiter musste nicht verlängert werden“, lässt der Manager wissen. Er betont: „Es gab auch keine Freisetzungen.“ Man kam also ohne Entlassungen durch.
Besseres Bild zum Jahreswechsel
Wie geht’s nun weiter? Pöttinger akquiriert zwischen September und Dezember immer die Aufträge aus dem Landtechnik-Fachhandel. Diesen anstehenden Zeitraum nennt Dietachmayr „herausfordernd“ und sagt: „Nach dieser Phase werden wir ein besseres Bild davon haben, wie das eben begonnene Geschäftsjahr verlaufen wird.“
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