55.000 Euro Schaden

Vignetten-Betrug im Burgenland aufgeflogen

Österreich
08.02.2013 11:07
Die Polizei hat eine mutmaßliche Betrügerin, die im Burgenland einen Schaden von rund 55.000 Euro angerichtet haben soll, festgenommen. Die 38-jährige Wienerin habe laut Polizei u.a. 50 Personen versprochen, günstige Vignetten und Gutscheine beschaffen zu können.

Autobahnvignetten zum Preis von je 69 Euro anstatt 80,60 Euro und Lagerhausgutscheine im Wert von 1.000 Euro zum Preis von 800 Euro soll die Frau im Raum Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) angeboten haben. Durch Behauptung von falschen Tatsachen seien die Opfer zur Einzahlung auf das Konto der 38-Jährigen verleitet worden. Während die Wienerin kassierte, warteten ihre "Kunden" vergeblich auf die Ware.

Auto auf Dorffest verlost, aber nicht bezahlt
Zudem "verloste" die mutmaßliche Täterin auf einem Dorffest einen VW Golf 7. Durch eine gefälschte Auftragsbestätigung bei einer Autofirma wurde sogar die Auslieferung des Pkws an die Gewinnerin erwirkt, das Geld für das Fahrzeug kam jedoch nie an. Deshalb erstattete das Unternehmen Anzeige, hieß es am Freitag von der Polizei.

Erhebungen zu möglichen weiteren Opfern sowie Betrugshandlungen seien noch im Gange, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland mit. Die Verdächtige wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt gebracht.

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