Seit 2022 führte die Staatsanwaltschaft Salzburg diverse Ermittlungen gegen Halleins SPÖ-Bürgermeister Alexander Stangassinger. Die Vorwürfe: Untreue, Amtsmissbrauch, Verletzung des Amtsgeheimnisses, und vieles mehr. Nun wurden sämtliche Verfahren eingestellt.
Rund 14 Delikte wurden dem Halleiner Ortschef Alexander Stangassinger seitens Oppositionspolitikern und Beamten vorgeworfen. Untreue, Amtsmissbrauch, Verletzung des Amtsgeheimnisses oder Verletzung des Datenschutzes: Die Liste war lang und der Akt wurde quasi Monat für Monat dicker. Nun hat die Staatsanwaltschaft sämtliche Ermittlungen gegen den Halleiner Ortschef eingestellt.
„Die Ermittlungen beruhten auf politisch motivierten Anzeigen. Mein Mandant hat von Anfang an mit den Behörden umfassend kooperiert und wir konnten schnell darlegen, dass er sich stets rechtlich korrekt verhalten hat.“
Johannes Zink, Anwalt des Bürgermeisters
Stangassinger: „Lehne Politik mit Anzeigen grundsätzlich ab.“
Der Anwalt des Bürgermeisters, Johannes Zink, sagt: „Ich kann bestätigen, dass sämtliche Ermittlungen gegen meinen Mandanten eingestellt wurden. Die Ermittlungen beruhten auf politisch motivierten Anzeigen. Mein Mandant hat von Anfang an mit den Behörden umfassend kooperiert und wir konnten schnell darlegen, dass er sich stets rechtlich korrekt verhalten hat.“
Stangassinger selbst sagt: „Es ist schade, dass in den letzten Jahren immer wieder versucht wurde, mit Anzeigen Politik zu machen. So etwas lehne ich grundsätzlich ab. Ich bin natürlich erleichtert, denn auch wenn man weiß, nichts Falsches gemacht zu haben, hat man solche Ermittlungen immer im Hinterkopf.“
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