Besatzung gerettet
Houthi-Rebellen beschossen griechischen Öltanker
Die Houthi-Miliz hat den griechischen Öltanker „Sounion“ beschossen. Die 25 Besatzungsmitglieder seien nach Dschibuti gebracht worden, teilte ein Vertreter des EU-Marine-Einsatzes „Aspides“ mit. Es handelt sich bereits um den dritten Angriff auf ein Schiff der Reederei Delta Tankers im Roten Meer im August.
Die Houthi-Miliz im Jemen greift immer wieder Handelsschiffe an und rechtfertigt das als Solidarität mit der Hamas im Krieg mit Israel im Gazastreifen.
Hier sehen Sie Aufnahmen des beschossenen Schiffes.
Das Schiff war am Mittwoch etwa 77 Seemeilen westlich der Hafenstadt Hodeidah im Jemen von mehreren Geschossen getroffen worden. Daraufhin brach ein Brand an Bord aus. Zudem fielen die Maschinen aus, wodurch der Tanker nicht mehr manövrieren konnte und im Roten Meer trieb.
Überwasserfahrzeug zerstört
Die Besatzung konnte gerettet und nach Dschibuti gebracht werden. Zuvor war noch ein unbemanntes Überwasserfahrzeug zerstört worden, das eine Bedrohung für die „Sounion“ dargestellt habe.
Das Schiff war mit einer Million Barrel Öl beladen. Es liegt nun zwischen Jemen und Eritrea vor Anker.








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.