Seit letzter Woche stehen die kandidierenden Parteien fest und ihre Bewerberlisten sind offiziell von der Wahlbehörde genehmigt – jetzt gehen die rund 7,6 Millionen Stimmzettel und die Briefwahlunterlagen für die Nationalratswahl in Druck.
Hergestellt werden müssen von allen Stimmzetteln zumindest 1,2-mal so viele, wie es jeweils im Land Stimmberechtigte gibt. Die Nationalratswahlordnung schreibt 20 Prozent Reserve vor. Bei einer vorläufigen Zahl der Wahlberechtigten von 6,34 Millionen macht das österreichweit mehr als 7,6 Millionen Stimmzettel aus. Sobald sie – in ungefähr zwei Wochen – fertig und verteilt sind, können die Gemeinden die Wahlkarten versenden.
Die Briefwähler bekommen nicht nur den Stimmzettel, sondern auch die Kuverts dafür und zwei Broschüren. In einer finden sie alle Bundes-Parteilisten, in der anderen alle Landes-Parteilisten – als Information für die Vergabe der Vorzugsstimmen.
Neben den fünf Parlamentsparteien – ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE und NEOS – sind das Die Bierpartei (BIER), die KPÖ, „Keine von denen“ (KEINE) und die Liste Madeleine Petrovic (LMP). Lediglich diese Auswahl haben die Kärntner, dort hat keine weitere Liste eine Kandidatur geschafft. Im Burgenland haben die Wähler zudem die Liste GAZA und „Die Gelben“ (BGE) zur Auswahl.
In den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien können die Wähler neben den neun bundesweit Antretenden ihr Kreuzerl auch bei der Liste GAZA und der MFG machen. In Salzburg hat es nur noch die MFG zusätzlich auf den Stimmzettel geschafft.
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