Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im Jänner bei 9,1 Prozent. Am stärksten waren Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen (+12,0 Prozent), in der Baubranche (+8,7 Prozent) und im Leiharbeitssektor (+7,0 Prozent) betroffen. In absoluten Zahlen gab es per Ende Jänner am Bau mit 72.771 Personen die meisten Arbeitslosen.
Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen stieg in den Industriebundesländern Oberösterreich (+9,5 Prozent) und Steiermark (+7,3 Prozent) am stärksten. Die geringste Zunahme wurde in Vorarlberg (+3,0 Prozent), Tirol (+4,3 Prozent) und Salzburg (+5,1 Prozent) verzeichnet.
Die Männerarbeitslosigkeit erhöhte sich stärker als jene der Frauen: Von den vorgemerkten 338.421 Beschäftigungslosen waren 219.758 Männer (+7,3 Prozent) und 118.663 Frauen (+4,7 Prozent).
"Wie jedes Jahr wird mit dem Höhepunkt des Winters auch der Höchststand der Saison- und damit auch Gesamtarbeitslosigkeit erreicht", kommentierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer die aktuellen Zahlen. Angesichts der verhaltenen Wirtschaftsentwicklung der Haupthandelspartner und damit verbundenen geringen Zuwächsen bei den Exporten werde sich "diese Situation in den nächsten Monaten noch nicht grundlegend ändern", so der Minister.
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