Nintendo setzte seit dem Start der Wii U im November letzten Jahres weltweit etwas mehr als drei Millionen Stück seiner neuen Konsole ab. Damit startete die Wii U entgegen den Erwartungen einiger Marktbeobachter nicht wesentlich schlechter als die deutlich günstigere erste Wii-Konsole vor sechs Jahren. Damals setzte Nintendo im Weihnachtsgeschäft knapp 3,2 Millionen Geräte ab.
Der Konzern kappte jedoch die Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr, und zwar um gut 17 Prozent auf 670 Milliarden Yen. Für das laufende Quartal rechnet Nintendo mit einem deutlich abfallenden Interesse und nur knapp einer Million verkaufter Wii-U-Konsolen.
Der Gewinn soll dank der günstigeren Wechselkurse aber deutlich höher ausfallen als bislang gedacht. In der Jahresbilanz in drei Monaten soll unterm Strich ein Gewinn von 14 Milliarden Yen stehen. Bisher hatte Nintendo nur einen Jahresgewinn von sechs Milliarden Yen erwartet.
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