Die ganze Stadt schwitzt – doch eine Betonwüste am Doktor Adolf-Schärf-Platz vor dem Bezirksamt in der Donaustadt sorgt jetzt auch noch zusätzlich für erhitzte Gemüter.
Gnadenlos brennt die Sonne an diesen Tagen herab. Es ist heiß und wird heißer. Besonders spürbar ist die Hitze auch vor dem neu errichteten Entree des Bezirksamts in der Donaustadt. Der Platz ist nämlich eine glühende Betonwüste.
Die Fläche vor dem neu errichteten Gebäude ist eine baumlose Betonwüste. Auch die Bimstation gegenüber befindet sich in der prallen Sonne!
Heidi Sequenz, Gemeinderätin (Grüne)
Grünflächen oder gar kühlenden Schatten gibt es hier nämlich nicht. Auch Gemeinderätin Heidi Sequenz (Grüne) ärgert sich: „Die Fläche vor dem neu errichteten Gebäude ist eine baumlose Betonwüste. Auch die Bimstation gegenüber befindet sich in der prallen Sonne!“ Doch wie konnte es so weit kommen, und wer hat das geplant?
Schließlich hat die Stadt den Hitzeinseln im Sommer längst den Kampf angesagt. Neue Grünflächen sollen überall außer hier für Abkühlung sorgen. Hat man vielleicht schlichtweg darauf vergessen?
Das Büro von Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) verweist in der heißen Angelegenheit auf die Planungsabteilung der Stadt (MA 21). Diese lässt in ihrer Stellungnahme aufhorchen.
„Die vorgesehenen Begrünungsmaßnahmen für dieses bereits im Jahr 2013 fertig geplante Projekt sind in dieser Errichtungsphase noch nicht voll umgesetzt. Bei Fertigstellung des Gesamtprojekts sollen seitens des Eigentümers noch deutlich mehr begrünte Flächen hergestellt werden, als jetzt sichtbar sind – ein Teil davon auf intensiv begrünten Vordächern“, so die Stadtteilplanung. Ob der Platz dadurch abgekühlt wird?
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