Nach der Festnahme von Marius Borg Høiby (27), Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, hat sich Kronprinz Haakon am Mittwochabend erstmals zu den schweren Vorwürfen gegen seinen Stiefsohn geäußert.
„Ich will nicht auf Einzelheiten eingehen, aber das belastet mich auch. Es ist eine ernste Sache, wenn die Polizei eingeschaltet wird“, sagte Haakon gegenüber der Zeitung „Dagbladet“ in Paris. Norwegens Kronprinz besucht aktuell die Olympischen Spiele.
„Wichtig, füreinander da zu sein“
Eigentlich hätte seine Ehefrau Mette-Marit den 51-Jährigen begleiten sollen, blieb aber zu Hause, als sie erfahren hatte, dass ihr Sohn Marius festgenommen worden war und für 30 Stunden in Haft bleiben musste.
„Es ist wichtig für eine Familie, dass man füreinander da ist. Aber sie hatte sich darauf gefreut, hier dabei zu sein“, fuhr Haakon fort – und erklärte zudem: „Wir haben das Ziel, dass alle Beteiligten in diesem Fall Hilfe bekommen. Außerdem wollen wir einen Tag nach dem anderen angehen.“
Ermittlungen wegen Körperverletzung
Gegen Marius Borg Høiby, wird wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Das teilte die Osloer Polizei am Mittwoch mit. Er sei demnach am Sonntag festgenommen und am Montag wieder freigelassen worden.
Die Polizei war zu einer Wohnung in Oslo gerufen worden, nachdem es in der Nacht auf Sonntag dort zu einer Gewalttat gekommen sein soll. Nach Polizeiangaben soll eine Beziehung bestehen zwischen Borg Høiby und dem Opfer.
Borg Høiby ist der älteste Sohn von Mette-Marit, sie brachte ihn mit in ihre Beziehung zu Norwegens Kronprinz Haakon.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.