Mehr Nächtigungen
Urlauber kommen trotz Protesten nach Spanien
Wer in Spanien Urlaub machen will, lässt sich von den Protesten gegen Massentourismus eher nicht abhalten. Zumindest legen das die jüngsten Nächtigungszahlen nahe. Im ersten Halbjahr 2024 wurden so viele Nächtigungen wie noch nie in dem südeuropäischen Land gezählt.
Die Statistikbehörde INE berichtete von 160,6 Millionen Übernachtungen zwischen dem 1. Jänner und dem 30. Juni. In den ersten fünf Monaten des Jahres kamen 33,2 Millionen von Ausländerinnen und Ausländern. Dabei führen Menschen aus Großbritannien vor Deutschen und Französinnen sowie Franzosen. Pro belegtem Zimmer hätten die Hotels im Juni einen Umsatz von rund 122 Euro gemacht, hieß es.
Wohnungsnot, Lärm und Schmutz
Das beliebte Urlaubsland war zuletzt wegen der immer häufigeren Demonstrationen gegen Massentourismus in die Schlagzeilen geraten. Zuletzt gingen am Sonntag auf Mallorca Tausende auf die Straßen, um gegen die Exzesse von Urlauberinnen und Urlaubern zu protestieren. Einen Tag später versprach die Regionalregierung „mutige Maßnahmen“, um verschiedene Probleme zu lösen. Details nannte sie dabei nicht (siehe Video oben).
Auch in anderen Urlaubshochburgen wie Barcelona, Málaga oder den Kanaren wird der Ärger bei den Einheimischen immer größer. Sie machen Massentourismus unter anderem für die Wohnungsnot, Staus, für Lärm und Schmutz verantwortlich.









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