30.08.2005 11:16 |

Schlammschlacht

Sumpf-Schnorchel-WM im Drecktümpel

Und wieder ein skurriler Sportwettkampf aus dem Königreich der Briten: Was kann man sich bei Sauwetter und eisiger Kälte schöneres vorstellen, als in voller Tauchmontur einen dreckigen, schlammigen Sumpf zu durchschwimmen!? Bei der britischen Sumpf-Schnorchel-WM pflügten 200 mutige Schlammtaucher durch das Reich der Kröten und Käfer...

Sicht? Null. Wassertemperatur? Fühlt sich an wie "Null". Sinn der Sache? Auch null. Spaßfaktor? Einhundert Prozent!

200 Bewerber und geballter Dreck auf 55 Metern
Mutig und tapfer hielten sich die knapp 200 Bewerber im Kampf um den WM-Titel. Die Sumpf-Schnorchler zogen ihre Bahnen im 55 Meter langen, unpräparierten "Naturbecken" im Herzen der Waen-Rhydd-Sümpfe in Wales, Großbritannien.

Zweimal mussten die unerschrockenen Schnorchler die Strecke schwimmen. Der Sieger stand am Abend fest: Ein 26-jähriger Feuerwehrmann wurde König der tauchenden Schmutzfinken. Er benötigte knapp eineindreiviertel Minuten für die zwei Bahnen.

Bis zum nächsten Mal ...
Nach den Rennen und dem Fest mit 300 Fans, die ihre Athleten anfeuerten, haben die Kröten und ihre anderen glitschigen Sumpfnachbarn wieder eine weile Ruhe vor den Extrem-Schnorchlern.

Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die tauchenden Quietschenten - pardon: Gatschenten - beim nächsten WM-Lauf wieder die Moorlöcher unsicher machen.

 

Mittwoch, 23. Juni 2021
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