Vater fordert:
Verstorbene Inderin als Symbol gegen sexuelle Gewalt
Seine Tochter habe nichts Falsches getan, so der Vater gegenüber der britischen Zeitung "Sunday People". Sie sei gestorben, als sie sich selbst verteidigt habe. "Ich bin stolz auf sie. Die Enthüllung ihres Namens wird anderen Frauen, die solche Angriffe überlebt haben, Mut machen. Meine Tochter wird ihnen Kraft geben."
Die Brutalität des Falles sorgte international für Entsetzen und löste in Indien Massenproteste sowie eine Debatte über schärfere Gesetze für Vergewaltiger aus.
Brutal vergewaltigt und misshandelt
Die 23-jährige Studentin war Mitte Dezember in einem privaten Kleinbus in der Hauptstadt Neu-Delhi von mehreren Männern vergewaltigt, mit einer Eisenstange misshandelt und aus dem fahrenden Fahrzeug geworfen worden. Zwei Wochen später erlag sie ihren Verletzungen. Fünf der sechs Beschuldigten sind des Mordes und der Gruppenvergewaltigung angeklagt (siehe Infobox). Sie sollen am Montag wieder vor Gericht erscheinen.
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