Die Worte des pinken Landtagsabgeordneten sind scharf: Nach dem finalen Auftritt von LASK-Spieler Jerome Boateng vor dem Münchner Landgericht sieht Felix Eypteltauer den Verein geofordert. Der Umgang des LASK mit den schwerwiegenden Vorwürfen gegen den Kicker stehe im krassen Gegesatz zur Haltung anderer Vereine.
Der Steilpass gegen den LASK kommt direkt von der Abgeordnetenbank des Linzer Landhauses: „Ein Fußballverein hat eine enorme Vorbildfunktion, besonders für Kinder und Jugendliche“, sagt Neos-Mandatar Felix Eypeltauer und spricht damit die Verantwortlichen des LASK an. Bekanntlich stand LASK-Nezugang Jérôme Boateng heute erneut in München vor Gericht.
„Der bisherige Umgang des LASK mit den schwerwiegenden Vorwürfen gegen Jérôme Boateng steht im krassen Gegensatz zur klaren Haltung anderer Vereine und wird der Verantwortung dieses wichtigen Vereins nicht gerecht. Spätestens jetzt braucht es vom LASK eine unmissverständliche Positionierung gegen männliche Gewalt an Frauen“, sagt der Abgeordnete.
„Das muss sich der LASK selbst gut überlegen“
Und weiter: „Ob man einen verurteilten Gewalttäter in den eigenen Reihen haben möchte, muss sich der LASK selbst gut überlegen. Als Politik haben wir keinen Einfluss auf die Verträge des Vereins mit seinen Spielern.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.