Bomben abgeworfen

Neun Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine

Ausland
06.07.2024 16:33
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens neun Menschen getötet und fast 50 weitere verletzt worden. „Jede Stadt und jedes Dorf in der Region Donezk ist ständig durch feindliche Angriffe bedroht“, schrieb Gouverneur Wadym Filaschkin auf Telegram.

Nach Angaben Moskaus haben russische Truppen zudem eine weitere Ortschaft in der Region im Osten der Ukraine eingenommen. Die Gebiete Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja waren bereits im September 2022 von russischen Behörden annektiert worden.

Auch die Region Sumy wird derzeit fast täglich von russischen Stellungen jenseits der Grenze beschossen. Laut lokalen Behörden wurde die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen, der öffentlich-rechtliche Rundfunksender Suspilne meldete mehrere Explosionen in der Stadt.

Russische Soldaten
Russische Soldaten(Bild: AP/Russian Defense Ministry Press Service)
Russischer Angriff auf Dnipro
Russischer Angriff auf Dnipro(Bild: AP/Dnipro Regional Administration)
Einsatzkraft in den Trümmern eines Hauses
Einsatzkraft in den Trümmern eines Hauses(Bild: AP/Dnipro Regional Administration)

Wohnhäuser und Geschäfte beschädigt
Ein weiterer Angriff ereignete sich im südwestlich gelegenen Dorf Komar. Russische Streitkräfte haben ukrainischen Angaben nach drei gelenkte Bomben abgeworfen, wobei eine 32-jährige Frau getötet und 20 weitere Personen verletzt worden sein sollen. Darüber hinaus wurden je zwei Wohnhäuser und Infrastruktureinrichtungen, vier Geschäfte sowie mehrere Privathäuser beschädigt.

Treibstofflager brannten
In der Nacht auf Samstag haben sich außerdem beide Seiten mit Drohnen angegriffen und im jeweiligen Land Schäden angerichtet. Die russischen Soldatinnen und Soldaten sollen zwölf ukrainische Regionen attackiert haben, ein großer Teil wurde ukrainischen Angaben nach abgeschossen.

Auf der Gegenseite hätten Trümmer Treibstofflager in Brand gesetzt und einen Funkturm beschädigt, hieß es in einer Mitteilung des regionalen Krisenstabs. Die Drohnen selbst seien abgeschossen worden. Die Berichte der Kriegsparteien lassen sich oft nicht unabhängig überprüfen.

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