Die Projektbefürworter hatten es befürchtet, die Gegner erhofft. In Bad Leonfelden gibt es, abgesehen von der geringen Wahlbeteiligung, nichts zu deuteln am Ergebnis der Abstimmung über das geplante Langlaufzentrum in Weigetschlag. Eine klare Mehrheit stimmte gegen die nötige Umwidmung der benötigten Flächen.
Es war ein klares Votum in Bad Leonfelden, wo am Sonntag über ein geplantes Langlaufzentrum mit Rollerskate-Nutzung im Sommer geurteilt wurde: 71 Prozent der Stimmen fielen auf „Nein“, nur 29 Prozent auf „Ja“ für die Umwidmung der benötigten Flächen in der Ortschaft Weigetschlag. Das Interesse am Thema war aber trotz der hitzigen Debatten im Vorfeld dann doch sehr überschaubar, nur 48,5 Prozent der wahlberechtigten Bad Leonfeldener gaben ihre Stimme ab.
Wenig überrascht
Bürgermeister Thomas Wolfesberger (VP) war vom Ergebnis wenig überrascht, will sich an das Votum halten und die Umwidmung nicht durchführen. Land OÖ und die Sportunion waren hinter dem Projekt gestanden, aber in der Bevölkerung hatte sich eine vehemente Gegnerschaft gebildet, weil angesichts schneearmer Winter das Projekt kritisch gesehen wurde.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.