Die seit Beginn des aktuellen Ukraine-Krieges abgeschafften Studienbeiträge für Studentinnen und Studenten aus dem Kriegsland müssen auch im Wintersemester 2024/24 an öffentlichen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen nicht entrichtet werden.
Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hat eine entsprechende Ausnahmeregelung vor Kurzem erneut verlängert. Die Unis und PH erhalten den dadurch entstehenden Fehlbetrag vom Ministerium ersetzt.
„Denn auch nach 2,5 Jahren ist leider kein Ende des Ukraine-Kriegs abzusehen“, begründete der Minister die Entscheidung. Bereits seit dem Sommersemester 2022 sind ukrainische Studierenden, die an einer der 22 öffentlichen Universitäten oder der 14 Pädagogischen Hochschulen (PH) in Österreich eingeschrieben sind, von dieser Studienbeitragspflicht befreit.
Ukrainer ersparen sich 726,72 Euro pro Semester
Durch die entsprechende Novelle der Studienbeitragsverordnung, die Polaschek am Freitag in Begutachtung geschickt hat, sparen sich die Ukrainer und Ukrainerinnen 726,72 Euro pro Semester. So viel fällt normalerweise für Drittstaatsangehörige pro Semester an, das Doppelte des regulären Studienbeitrags.
Viele Fachhochschulen und private Hochschulen bieten ihrerseits eigene Unterstützungsmaßnahmen an.
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