Emotionaler Triumph

Olympiasieger widmet Goldmedaille totem Ex-Coach

Olympia
09.02.2026 11:43
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Gold – und ganz viele Tränen. Rodler Max Langenhan holte bei den Olympischen Winterspielen die erste Goldmedaille für Deutschland. Nach dem Triumph folgten emotionale Worte, die unter die Haut gingen.

Der 26-jährige Thüringer krönte sich im Einsitzer zum Olympiasieger und sorgte gleich mehrfach für Staunen. Trotz steifem Hals fuhr Langenhan viermal Bahnrekord und setzte sich souverän durch. Es war die erste deutsche Goldmedaille bei den Winterspielen in Olympische Winterspiele Mailand Cortina.

Worte unter Tränen
Unmittelbar nach dem Rennen wurde es emotional. Langenhan widmete seinen größten Erfolg seinem verstorbenen Trainer Uwe Lehmann. „Uwe, der freut sich einfach an einer anderen Stelle. Uwe Lehmann, das war mein erster Sportgymnasium-Trainer. Er ist leider beim Klettern viel zu früh verstorben“, sagte der Olympiasieger mit tränenerstickter Stimme.

Ganz spurlos ging der Kraftakt nicht an ihm vorbei. „Die Medaille hängt ein bisschen schwer. Ich habe ganz schön Nackenprobleme“, erklärte Langenhan nach seinem Gold-Coup. Im Zielraum traf er zahlreiche Weggefährten, Nachwuchstrainer und Freunde und fand bewegende Worte: „Ich bin dankbar für jede Person, die ich auf dem Weg kennenlernen durfte. Die haben das gemacht. Am Ende darf ich mir die Medaille umhängen, aber eigentlich müssten 300 Leute so eine Medaille bekommen, weil die alle Teil des großen Ganzen sind.“

Österreicher und Italiener geschlagen
Mit 0,596 Sekunden Vorsprung verwies der Weltmeister im Einsitzer den Österreicher Jonas Müller auf Rang zwei. Bronze ging – wie schon 2022 in Peking – an den Italiener Dominik Fischnaller.

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