Die rot-weiß-roten Slalom-Artisten haben im zweiten Teil der Teamkombination bei den Olympischen Spielen in Italien (14.00 Uhr) ein hartes Stück Arbeit vor sich. Nach der Abfahrt am Montagvormittag war die erste alpine Ski-Medaille schon 97/100 Sekunden entfernt. Vincent Kriechmayr musste sich als bester Österreicher mit Rang sieben zufriedengeben. Auf Topmann Giovanni Franzoni aus Italien fehlten 1,25 Sekunden, die Manuel Feller im zweiten Akt versuchen wird, aufzuholen.
Wie schon in der Spezialabfahrt hatten die Österreicher im Kampf um die Spitzenplätze nichts mitzureden, lagen innerhalb von 5/100 auf den Rängen sieben bis zehn. Daniel Hemetsberger und Raphael Haaser wurden zeitgleich 2/100 langsamer als Kriechmayr Achte, Stefan Babinsky weitere 3/100 dahinter Zehnter. Feller, Michael Matt, Marco Schwarz und Fabio Gstrein müssen im Slalom also auf eine Leistungsexplosion hoffen. Vor allem Kriechmayr zeigte sich enttäuscht, er verlor in den letzten drei Kurven rund eine Sekunde. „Es war einfach nicht gut genug. Manu wäre gut drauf, aber mit so einem Rückstand ... das ist nicht gerade einfach für ihn“, ächzte der Oberösterreicher.
Hier das Ergebnis im Detail:
Große Hoffnungen auf Gold dürfen sich die Schweizer machen. Alexis Monney (+0,17), Marco Odermatt (+0,28) und Franjo von Allmen (+0,42) hielten den Rückstand in Grenzen. Während Franzonis Partner Alex Vinatzer im Slalom diese Saison noch keine Rolle spielte, ist gerade Loic Meillard (Odermatt) einiges zuzutrauen. Der beste Slalomfahrer 2025/26, der Norweger Atle Lie McGrath, muss nach Platz 15 seines Partners Adrian Smiseth Sejersted 1,89 Sekunden auf die Spitze aufholen.
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