Während sich das norwegische Kronprinzenpaar bewusst vom Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) fernhält, steht einer fest an seiner Seite: sein leiblicher Vater Morten Borg (55). Wenn Marius sich aktuell vor dem Bezirksgericht in Oslo verantworten muss, ist er nicht ganz allein.
Kronprinz Haakon (52) hatte zuvor klargestellt, dass weder er noch Kronprinzessin Mette-Marit (52) oder andere Royals im Gerichtssaal erscheinen werden. Der Grund: Distanz zur Sache – und Schutz der Monarchie. Für Marius bedeutet das einen schweren Gang ohne seine Mutter. Doch nun wurde bekannt: Vater Morten Borg will ihn vor Gericht unterstützen.
Nach Informationen aus dem Umfeld wird der Finanzanalyst bei Teilen des Prozesses persönlich anwesend sein. Zwar soll er die ersten Tage bewusst gemieden haben, um dem massiven Medienrummel auszuweichen – doch in den kommenden Wochen will er Präsenz zeigen. Ein klares Signal: Der Vater lässt seinen Sohn nicht fallen.
Fester Bestandteil seines Lebens
Zwischen Marius und seinem leiblichen Vater gebe es ein enges Verhältnis, berichten norwegische Medien. Auch nach der Trennung von Mette-Marit blieb Morten Borg ein fester Bestandteil im Leben seines Sohnes. Regelmäßige Besuche, gemeinsame Ferien, Jagdausflüge, Bergtouren, Skitage und Sommer am Oslofjord prägten ihre Beziehung. Marius lebte zeitweise sogar bei seinem Vater.
Royal-Expertin Caroline Vagle sagt: „Viele sehen im Kronprinzenpaar die Elternfiguren – aber Morten Borg ist für Marius wichtiger, als die meisten wissen.“ Er sei bei zentralen Momenten im Leben seines Sohnes dabei gewesen, zum Beispiel auch am ersten Schultag – gemeinsam mit Haakon und Mette-Marit.
Der Prozess, der am 3. Februar begonnen hat, ist für alle Beteiligten emotional extrem belastend. Kronprinz Haakon betonte öffentlich, dass Marius sich den Vorwürfen stellen müsse wie jeder andere Bürger auch – und dass der Fokus auch auf den mutmaßlichen Opfern liege.
Haakon priorisiert Familie
„Wenn so viel gleichzeitig passiert wie gerade in unserer Familie, dann versuche ich, richtig zu priorisieren“, sagte der künftige norwegische König am Freitag dem Fernsehsender NRK. „Das Wichtigste für mich war in den letzten Tagen, mich um meine Familie zu kümmern.“
„Ich muss mich um die Kronprinzessin kümmern. Und zum Glück kümmert sie sich auch um mich.“
Kronprinz Haakon
Kronprinzessin Mette-Marit steht derzeit nicht nur wegen des Marius-Prozesses, sondern derzeit besonders auch wegen ihrer Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein massiv unter Druck steht.
„Wir unterstützen Marius in der Situation, in der er ist“, sagte Kronprinz Haakon dem Sender NRK über seinen Ziehsohn. „Wir kümmern uns um die anderen Kinder, auch auf sie müssen wir aufpassen. Und ich muss mich um die Kronprinzessin kümmern. Und zum Glück kümmert sie sich auch um mich.“
„Ich sage zu ihr, dass sie das nicht darf“
Zuvor hatte Mette-Marit am Freitag schriftlich um Verzeihung für ihren Kontakt zu Epstein gebeten – vielen Norwegern reicht das aber nicht. Haakon nahm seine Frau in Schutz: „Sie versteht, dass viele gerne von ihr hören wollen“, sagte er NRK. „Sie will gerne erzählen. Aber gerade schafft sie das nicht.“ Er bestärke sie darin, sich erst einmal zu erholen, bevor sie an die Öffentlichkeit gehe: „Ich sage zu ihr, dass sie das nicht darf. Sie braucht Zeit, um sich zu sammeln.“
Die Kronprinzessin ist nicht nur wegen der Skandale angeschlagen. Mette-Marit ist schwer krank und braucht eine neue Lunge.
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