Die 37-Jährige aus Hohenems wollte nach einem Abendessen nicht mehr mit dem Auto nach Hause fahren, weil sie zu viel getrunken hatte, berichtete der ORF Vorarlberg. Ans Steuer setzte sich ein Bekannter, sie nahm auf dem Beifahrersitz Platz. Bei einer Verkehrskontrolle wurde der Fahrer auf Alkohol getestet. Währenddessen verlangte ein Polizist von der Frau, den Wagen umzuparken, was sie auch tat.
Daraufhin forderte der Polizist auch die 37-Jährige zu einem Alkoholtest auf. Dieser ergab einen Blutalkoholwert von 1,2 Promille. Der Frau wurde der Führerschein abgenommen, zudem soll sie 1.300 Euro Strafe zahlen.
Frau zu "strafbarer Handlung verleitet"
Das will die Frau nicht akzeptieren. Der Polizist habe sie, obwohl sie offensichtlich stark alkoholisiert war, zu der Autofahrt angestiftet, so ihre Argumentation. Man habe es "geradezu darauf angelegt, die Frau zu einer strafbaren Handlung zu verleiten", so ihr Anwalt Martin Rützler.
Der Polizist gab wiederum an, zunächst nicht bemerkt zu haben, dass die Frau betrunken war. Vonseiten des Landespolizeikommandos Vorarlberg hieß es, dass man, so lange das Verwaltungssenats-Verfahren laufe, zu dem Vorfall keine Stellung beziehen wolle, um eine unabhängige Beurteilung des Falls zu ermöglichen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.