Die große Ära eines Bus- und Bahnpioniers ging nach einem bewegten Leben im Alter von 91 Jahren zu Ende. „Sein Engagement war ein Vorbild“, so die Hinterbliebenen.
Er war ein vielseitiger Geschäftsmann und ein Visionär: Vom Greißler arbeitete sich Franz Schuch zu einem der größten Busunternehmer der Ostregion hoch. Bis zu 70 Fahrzeuge umfasste die Flotte, die quer durch Europa – vor allem ans Mittelmeer – unterwegs war.
Von Bussen und Loks
Busse waren sein Geschäft, Dampfloks seine Leidenschaft: Früher fuhr der kleine Franz mit dem Zug zur Schule in Oberschützen. Später, 1988, übernahm der Vater von vier Kindern die Nebenbahn, die von seinem Unterrichtsort bis zur Grenze bei Rechnitz führte.
Wir fahren wieder nach Steinamanger in Ungarn.
Franz Schuch
Märchenbahn durch den Wald
„Wir fahren wieder nach Steinamanger in Ungarn“, war der Herzenswunsch des Pioniers, der in Großbachselten in der Gemeinde Mischendorf lebte. Dieser Traum ist nie wahr geworden. Seine Märchenbahn durch den Wald bei Welgersdorf wurde aber Realität.
Tausende Kinder rollten zwischen 1989 und 2011 im Nostalgiezug vorbei an Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und anderen fantastischen Figuren. Mittwoch verstarb Franz Schuch im 92. Lebensjahr. „Er war eine herausragende Persönlichkeit, die die ganze Region prägte. Sein Engagement war Vorbild“, trauert die Familie.
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