Entgegen einem Aufruf der „Krone“, inwieweit Personen schon einmal von homophober Gewalt betroffen waren, äußerten sich viele Leser mit dem Rat, Medien sollten dem Thema weniger Aufmerksamkeit schenken. Ob in der Folge die Anfeindungen dann schwinden würden? Ein Irrtum, wie die Geschichte eines Opfers verdeutlicht.
Hassdelikte und verbale Attacken können für Menschen der LGBTIQ+-Szene mit höherer Wahrscheinlichkeit in Gewalt enden, wie für andere Menschen – das ist Fakt. Eine Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) von 2024 zeigt, dass LGBTIQ*-Personen häufiger Belästigungen und Gewalt ausgesetzt sind. Unter den Befragten gaben mehr als eine von zehn Personen in den fünf Jahren vor der Umfrage an, Gewalt erlebt hat zu haben – steigende Tendenz gegenüber dem Erhebungsjahr 2019. Unser Grundgesetz besagt eigentlich, dass Homophobie und Intoleranz in unserer Gesellschaft keinen Platz haben, die Betonung liegt auf „eigentlich“.
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