Verschwörung geplant?
Acht Festnahmen bei Anti-Terroreinsatz in England
Bei zwei Anti-Terroreinsätzen in England sind acht Männer festgenommen worden. Fünf von ihnen wird vorgeworfen, eine terroristische Tat vorbereitet zu haben. Es handle sich um eine mutmaßliche Verschwörung, die auf ein bestimmtes Anwesen abziele, hieß es in einer Mitteilung der Metropolitan Police (Met) in London.
Weitere Informationen könnten derzeit aus operativen Gründen nicht gegeben werden, hieß es. Festgenommen worden seien die Verdächtigen in London, Swindon, Stockport, Rochdale und Manchester. Was den weiteren drei Männern vorgeworfen wird, blieb zunächst unklar. Sieben der Männer zwischen 29 und 55 Jahren haben die iranische Staatsbürgerschaft. Sie befinden sich nun in Polizeigewahrsam.
Zwischen den beiden Festnahmen gibt es laut der Polizei keinen Zusammenhang. „Die Ermittlungen befinden sich noch im Anfangsstadium und wir überprüfen verschiedenartige Möglichkeiten, um ein mögliches Motiv zu ermitteln und herauszufinden, ob im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit eine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit besteht“, teilte der Leiter der Terrorismusbekämpfung, Dominic Murphy, mit. Die Bevölkerung solle wachsam bleiben und der Polizei Verdächtiges melden.
Iran-Aktivitäten verstärkt überwacht
In Großbritannien werden Aktivitäten, die die iranische Führung unterstützt, derzeit verstärkt überwacht. Seit 2022 wurde auf mehr als 20 solcher Komplotte reagiert, gegen ein kriminelles Netzwerk mit Verbindungen zum Iran in Schweden wurden Sanktionen verhängt. Dieses soll israelische und jüdische Einrichtungen ins Visier genommen haben.
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