Wärter erschossen
Neue IRA bekennt sich zu erstem Mord in Nordirland
Ausland
13.11.2012 08:28
Eine neugegründete IRA hat sich zu ihrem ersten Mord in Nordirland bekannt. Wie die Gruppe mitteilte, haben sie Wachmann David Black, der im Vollzug des Hochsicherheitsgefängnisses Maghaberry südwestlich von Belfast gearbeitet hatte, auf dem Weg zur Arbeit erschossen.
Etwa 40 Mitglieder der irischen Untergrundorganisation sind in Maghaberry inhaftiert. Sie protestieren seit mehr als einem Jahr gegen Leibesvisitationen, bei denen sie sich nackt ausziehen müssen. Und nun ist ihr Protest in rohe Gewalt umgeschlagen, wie die Zeitung "Irish News" berichtete.
Der Gefängnisaufseher war das erste Opfer der neugegründeten IRA. Er wurde am 1. November auf dem Weg zur Arbeit erschossen.
Die neue IRA ist ein Zusammenschluss verschiedener militanter Organisationen darunter die wahre IRA, die Republikanische Aktion gegen Drogen und eine Koalition unabhängiger bewaffneter Gruppierungen. Sie existiert seit Juli.
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