„Zukunftsvergessen“ – geäußert von der grünen Ministerin Leonore Gewessler am Dienstag – hat es zum Wort der Woche gebracht. Sie hat damit die ÖVP-Landeshauptleute massiv gegen sich aufgebracht, der Vorarlberger Markus Wallner fordert heute sogar eine Entschuldigung.
Worum geht’s? Die Landeshauptleute blockieren das EU-Renaturierungsgesetz, für das sich die Grüne starkmacht. Damit, meint sie, würden sie auch die Zukunft der Menschen in unserem Land blockieren.
ÖVP-Spitzenpolitiker sehen jedoch vielmehr durch die Grünen die Zukunft verbaut. Durch Grüne, mit denen sie seit viereinhalb Jahren in einer Koalition das Land regieren …
Während andersrum auch die Grünen seit viereinhalb Jahren mit einem Partner im Koalitionsbett liegen, den man für „zukunftsvergessen“ hält …
Parteien leben in eigener Welt
Wobei die Frage nach der Gestaltung der Zukunft die wohl wichtigste bleibt. Weit über die bevorstehenden Wahlen hinaus. Jede Partei sieht das anders. Jede lebt in ihrer eigenen Welt.
Wenn dann wie vor viereinhalb Jahren zwei so konträre Parteien wie ÖVP und Grüne eine Regierung bilden, dann kommt nicht „das Beste aus beiden Welten“ heraus, sondern eine Welt, die keiner mag.
Nein, diese Regierung hat keine Zukunft. Und hatte sie vermutlich gar nie.
Einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!
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