25 Studierende entwickelten im Bundeskanleramt innerhalb von 48 Stunden KI-Lösungen für die Verwaltung. Die besten Ideen sollen nun weiterverfolgt werden.
Wo sonst Regierungspolitik gemacht wird, wurde diesmal programmiert: Im Bundeskanzleramt tüftelten 25 Studierende aus ganz Österreich zwei Tage lang an KI-Anwendungen für den öffentlichen Bereich. Die Nachwuchstalente hatten sich zuvor gegen mehr als 200 Bewerber durchgesetzt. Organisiert wurde der Hackathon gemeinsam mit der TU Austria im Rahmen der „Public AI Initiative“.
Die Aufgaben waren bewusst praxisnah gewählt: So arbeiteten die Teams etwa an einer besseren Nutzung von Open Data auf data.gv.at, an automatisierten Auswertungen von Förderprojekten oder an einer Weiterentwicklung der Transkriptionslösung „Bundesscribe“. Ziel war es nicht, bloß Konzepte zu präsentieren, sondern tatsächlich funktionierende Prototypen zu entwickeln.
Pröll: „Der Hunger ist da“
Neben den technischen Lösungen sollte das Format auch den Austausch zwischen jungen Talenten und der Verwaltung fördern. Mitarbeiter aus Ministerien arbeiteten dabei direkt mit den Studierenden zusammen. Die Ergebnisse wurden am Ende vor einer Fachjury präsentiert, vielversprechende Ansätze sollen nun weiterentwickelt und möglicherweise auch in der Praxis eingesetzt werden.
Für Staatssekretär Alexander Pröll ist das große Interesse ein klares Signal: „Mehr als 200 Bewerbungen innerhalb von fünf Tagen – das zeigt: Der Hunger der Studierenden auf Innovation ist da.“ Aufgabe des Staates sei es nun, dieses Potenzial auch für die Bevölkerung nutzbar zu machen.
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