Zickzack-Fahrt in Wien

Flucht endet brutal: Raser kracht in Straßensperre

Wien
06.05.2026 13:49
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein 38-jähriger Österreicher lieferte sich am Montagabend in Wien eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Immer mehr Beamte wurden alarmiert, während der Lenker rücksichtslos durch die Stadt raste. Schließlich eskalierte die Flucht völlig – er donnerte mit voller Wucht in eine Straßensperre.

Dieser Raser dürfte den Streifenpolizisten wohl noch länger als besonders heftiger Fall in Erinnerung bleiben. Zunächst fiel der Pkw-Lenker gegen 22 Uhr am Opernring auf, wo ihn die Beamten routinemäßig stoppen wollten.

Doch statt anzuhalten, gab der Mann Gas, raste mit bis zu 100 km/h durch die City und wechselte waghalsig die Spuren, um zu entkommen. Dabei wurde es brandgefährlich: Ein Linienbus konnte gerade noch abbremsen, auch ein Fahrradfahrer entging nur knapp einer Kollision.

Mit voller Wucht Straßensperre gerammt
Während der wilden Flucht forderten die Einsatzkräfte Verstärkung an und versuchten mit aller Kraft, den Lenker zu stoppen. Auch zivile Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf – doch der Mann ignorierte sämtliche Stoppversuche.

Schließlich eskalierte die Situation völlig: Der 38-Jährige fuhr geradewegs in die zuvor errichtete Straßensperre und rammte mit voller Wucht zwei Polizeiautos, um weiter flüchten zu können. Eine Beamtin wurde dabei am Bein verletzt und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen – die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt.

Das Auto wurde später in der Schadekgasse in Mariahilf entdeckt – vom Lenker fehlte zunächst jede Spur. Ermittler konnten jedoch die Wohnadresse des Verdächtigen in Wien-Penzing ausforschen und ihn dort antreffen.

Zahlreiche Anzeigen
Brisant: Dem Mann war der Führerschein bereits zuvor entzogen worden, dennoch bestritt er alle Vorwürfe. Gegen den 38-Jährigen wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, Gefährdung der körperlichen Sicherheit, Nötigung sowie zahlreicher Verkehrsdelikte ermittelt.

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