Der Landwirt sowie sein 43-jähriger Sohn und weitere Helfer hatten am Allerseelentag die auf rund 1.200 Meter hoch gelegene Obere Hochangeralm auf Vordermann gebracht. Nach getaner Arbeit kehrten die jüngeren Männer ins Tal zurück - am nächsten Tag wollten sie erneut zur Alm, um den Fischteich zu entleeren.
Der Altbauer blieb allein zurück. Gegen 19 Uhr begab sich der Mann von den Wohn- und Schlafräumlichkeiten auf den Gang, verlor in der Dunkelheit jedoch die Orientierung und stürzte die gesamte betonierte Stiege bis in den Keller runter, wo er mit schweren Oberschenkel- und Hüftverletzungen liegen blieb.
Nach 19 Stunden gefunden
Trotz unglaublicher Schmerzen schleppte sich der Bauer über die Stiege zurück ins Erdgeschoß, hatte aber keine Möglichkeit, Hilfe zu alarmieren. So harrte der Mann aus, wissend, dass erst viele Stunden später Hilfe kommen wird.
Am Samstag gegen 14 Uhr, 19 Stunden nach dem schweren Sturz, fand ihn sein Sohn schließlich und alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Der verletzte 78-Jährige wurde vom Notarzt des Rettungshubschraubers erstversorgt und dann ins Krankenhaus St. Johann (Bild) geflogen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.