Die Sicherheitsinitiative 1-2-3 Challenge startet in das 16. Jahr. Und die Experten schlagen Alarm. Viele Kindergartenkinder sind mit nicht passenden Helmen unterwegs.
Die 1-2-3 Challenge von ARBÖ, Land Kärnten, AUVA und „Kärntner Krone“ hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, Kinder fit fürs Radfahren zu machen. Heuer werden wieder mehr als 1000 Kindergartenzwerge im Rahmen der Challenge „strampeln“ und versuchen einen Geschicklichkeitsparcours zu bewältigen. Auftakt war Dienstag wie gewohnt der englische Kindergarten Sunrise im Klagenfurter Lakeside Park. „Diese im bereits 16. Jahr durchgeführte Aktion ist entscheidend für den Fahrradboom“, so Landeshauptmann Peter Kaiser, der dazu betonte, wie wichtig es für Kinder ist, schon früh den sicheren Umgang mit dem Fahrrad zu erlernen.
Neben dem Beherrschen des „Fahrrads“ gehört die richtige Schutzausrüstung dazu. „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass viele Kinder keinen passenden Schutzhelm tragen. Das ist natürlich kontraproduktiv“, berichtet Peter Pegrin, Geschäftsführer des Kärntner ARBÖ. Oft sind die Schalen zu groß oder zu klein, für die Kopfform oder die Verschlüsse nicht richtig eingestellt. Pegrin: „Der Helm muss schon fest auf dem Kopf sitzen, um im Falle des Falles auch wirklich zu schützen.“
Helme werden überprüft
Im Rahmen der diesjährigen Challenge werden die ARBÖ-Experten deshalb verstärkt Augenmerk auf die richtige Passform der Helme legen. Die diesjährige Challenge wird in insgesamt 25 Kindergärten Station machen und führt sogar bis hinauf nach Heiligenblut. Etwa 1000 Mädchen und Buben werden mit ihren Fahrrädern daran teilnehmen.
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