Die Ausstellung „Unknown Familiars“ im Leopold Museum lädt ab 8. Mai zum intuitiven Spaziergang durch Highlights der vielfältigen Sammlungen der Vienna Insurance Group.
„Sie sind wie Verwandte, die einander noch nie begegnet sind“, so erklären die Kuratoren Philippe Batka und Vanessa Joan Müller das Konzept der Ausstellung „Unknown Familiars“. Verwandt sind die Werke deswegen, weil sie allesamt aus den sechs Sammlungen der Vienna Insurance Group stammen und zum 200-jährigen Bestehen des Wiener Städtischen Versicherungsvereins im Leopold Museum zusammenkommen.
Ein ungewöhnliches Aufeinandertreffen, denn die rund 200 ausgewählten Werke der Sammlungen aus Österreich, Tschechien, Serbien und Lettland könnten unterschiedlicher nicht sein. Zeitgenössische Kunst trifft da auf die Moderne der Zwischenkriegszeit, Stars wie Klimt und Kokoschka auf die jugoslawische Avantgarde, Altbekanntes im Rendezvous mit weniger Vertrautem.
Einen roten Faden sollte man gar nicht versuchen zu finden, versichern die Kuratoren beim Vorab-Rundgang mit der „Krone“. Die Hängung folgt keiner Chronologie. „Es sollen vielmehr Dialoge entstehen, die intuitiv gelesen werden können“, so Batka. „Wir laden zu einem Spaziergang, bei dem man sich von seinem Bauchgefühl leiten und die Werke ganz für sich wirken lassen kann.“ Dabei spielt die dynamische Ausstellungsarchitektur eine wichtige Rolle, dank eingezogener Wände eröffnet sie immer wieder neue Perspektiven, einen „zeitgenössischen Blick auf Werke vergangener Zeiten“ – und verbindet die Highlights der Sammlungen so auf Augenhöhe.
Die Ausstellung ist ab 8. Mai im Leopold Museum zu sehen.
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