Als Zwischenhändler eines größeren Drogen-Rings soll der Angeklagte (30) mit bis zu 80 Kilo Rauschgift gehandelt. Das gab er unumwunden im Salzburger Landesgericht zu. Jetzt muss er vier Jahre absitzen.
Der Angeklagte, ein vorbestrafter Österreicher (30) mit Wurzeln am Balkan, war Teil einer größeren Suchtgift-Organisation, die im Zuge der Polizei-Aktion „Operation Achilles“ entlarvt wurde: Wie die „Krone“ berichtete, handelt es sich dabei um eine Bande, die aus Slowenien Hunderte Kilogramm Rauschgift ins Land schmuggelte. Der Kopf der Suchtgift-Bande ein Bosnier (35), kassierte im März in Linz eine zehnjährige Haftstrafe.
Banden-Chef bereits verurteilt
Der Angeklagte soll als Zwischenhändler dieser Bande etwa 70 bis 80 Kilogramm Cannabis und knapp 150 Gramm Kokain verkauft haben – im Zeitraum zwischen Anfang 2019 und Mai 2023. Straßenverkaufswert: mehr als eine halbe Million Euro.
Beim Prozess am Donnerstag im Salzburger Landesgericht legte der xx-Jährige ein umfassendes Geständnis ab zu den Vorwürfen ab. Da der mutmaßliche Drogen-Dealer die Vorwürfe einräumte, fand ein Schöffensenat rasch eine Strafe: Gemäß der Anklage erhielt der Einheimische vier Jahre unbedingte Freiheitsstrafe. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
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