Mit dem freiwilligen Abstieg in die zweite Liga ist die sportliche Richtung klar, personell stehen Salzburgs Volleyballerinnen jedoch vor einem Umbruch: Mehrere Legionärinnen verlassen den Klub, künftig soll konsequent auf den eigenen Nachwuchs gesetzt werden. Auch weitere Abgänge stehen bevor.
Die Zukunft von Salzburgs Volleyballerinnen ist mit dem freiwilligen Abstieg in die zweite Liga zwar geklärt, im Kader befinden sich aber dennoch Fragezeichen. Fix ist bereits, dass die Legionärinnen rund um Teresa Piller und Daryna Stanovova den Klub verlassen werden. Kommende Saison sollen keine ausländischen Spielerinnen mehr im Team auflaufen, da die Neuausrichtung vorsieht, vermehrt dem eigenen Nachwuchs die Chance zu ermöglichen. Bedeutet auch, dass einige gestandene Bundesligaspielerinnen Salzburg den Rücken kehren werden. Darunter auch Sarah Kastenberger.
Für uns Spielerinnen war das schon schwer, als wir die Mitteilung mit dem freiwilligen Abstieg erhalten haben
Sarah Kastenberger
Die Niederösterreicherin wird im Sommer in ihre Heimat zurückkehren. Einen neuen Verein hat sie aber noch nicht. „Wir werden sehen, was passiert und ob es mit der Verletzung überhaupt noch möglich ist, in der Halle zu spielen“, sagte Kastenberger, die zwei Jahre lang in Salzburg aufgeschlagen hatte. „Für uns Spielerinnen war das schon schwer, als wir die Mitteilung mit dem freiwilligen Abstieg erhalten haben“, schilderte die 25-Jährige. Obmann Carsten Seith kann solche Aussagen verstehen. „Natürlich war das für unsere Mädls ein großer Schock, den sie jetzt verdauen müssen“, betonte der Deutsche, der künftig aber wohl auf zwei wichtige Stützen im Verein bauen kann.
Nachwuchskoordinatorin Julia Ljubic sowie Trainerin Ingrida Schweiger sollen bleiben. „Stand jetzt bin ich auch nächste Saison hier in Salzburg“, verriet Schweiger, die zusätzlich auch bei Österreichs U16, U18 und dem Damen-Nationalteam aushelfen wird.
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