Mangelnde Flugabwehr
G7-Nationen halten Kiew hin, wollen aber liefern
Die G7-Nationen haben zum Abschluss des Treffens der Außenminister auf Capri Kiew mehr Hilfe gegen russische Luftangriffe in Aussicht gestellt. Vor allem Deutschland und die NATO machen hier Druck. Konkrete neue Zusagen gab es auf der italienischen Mittelmeerinsel noch nicht.
„Wir sind insbesondere entschlossen, die Luftverteidigungsfähigkeiten der Ukraine zu stärken, um Leben zu retten und kritische Infrastrukturen zu schützen“, heißt es in der verabschiedeten Erklärung.
G-7: Putin soll sich zurückziehen
Zugleich forderte die Siebenergruppe Kremlchef Wladimir Putin auf, seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland nach inzwischen mehr als zwei Jahren sofort zu beenden. Russland müsse alle seine Streitkräfte „unverzüglich, vollständig und bedingungslos“ abziehen.
Wörtlich heißt es in der Erklärung: „Russland kann diesen Krieg heute beenden.“ Die G7 bestehen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Japan, Frankreich, Italien und Deutschland. Italien führt in diesem Jahr den Vorsitz.
Berlin liefert drittes Patriot-System
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und auch Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatten bei dem Treffen mit Nachdruck darauf gedrängt, der Ukraine weitere Luftabwehrsysteme zur Verfügung zu stellen. Die Appelle richteten sich an die USA, aber auch an Frankreich und Italien. Deutschland bereitet derzeit die Lieferung eines dritten Patriot-Systems vor. Mitte Juni findet in der süditalienischen Region Apulien der alljährliche G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs statt.









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