Ihre Gedanken drehten sich nur um das Eine: Wie eine Sucht die Ehe und das Leben einer „Krone“- Leserin zerstörte und sie erst spät erkannte, dass es sich dabei um Nymphomanie handelt. Denn: Wer ständig auf der Jagd nach Sexpartnern ist, dem bleibt keine Zeit für Gefühle.
Menschen, die sich bis zu 20 Mal am Tag selbst befriedigen, sind oft weniger befriedigt als vielmehr erschöpft. Diese extrem hohe Frequenz sexueller Aktivität, bei Männern „Don-Juanismus“ und bei Frauen „Nymphomanie“ genannt, wird medizinisch als Hypersexualität klassifiziert. Für die Betroffenen ist der Akt nicht mit Liebe, Intimität oder Freude verbunden. Sie kämpfen stattdessen mit innerer Leere und ständigen Gefühlen von Angst, Minderwertigkeit und Versagen, was sie immer wieder nach dem kurzzeitigen Hochgefühl eines Orgasmus suchen lässt. Dabei erfahren Betroffene oftmals wenig Mitleid und Verständnis.
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