Der Mythos der „g’sunden Watschen“ war in Österreich lange ein Schlagwort für eine scheinbar legitime Erziehungsmaßnahme. Dabei sollte man nicht nur am heutigen Tag für gewaltfreie Erziehung bedenken, dass solche Maßnahmen in der Kindererziehung nichts zu suchen haben.
Es steht außer Frage, dass Kindern Grenzen gesetzt werden müssen. Dass dies aber ohne körperliche und seelische Gewalt zu erreichen ist, ist noch nicht in allen Köpfen angelangt. Das zeigt die Tatsache, dass teilweise auch heute noch die Rede davon ist, dass „einem die Hand ausgerutscht sei“, wenn es um Kindererziehung geht. In Wahrheit profitiert allerdings keine Seite von solchem Verhalten: Es zeigt im Grunde nur die eigene Schwäche als Erziehungsberechtigter auf und führt auf Seite der Kinder zu Angst und keinesfalls zu Respekt, der dann häufig als Begriff fällt. Ganz abgesehen von den anderen Auswirkungen, die das auf die Psyche eines Kindes haben kann.
Wie sehen Sie die heutige Situation rund um eine gewaltfreie Kindererziehung in Österreich? Ist die Gesellschaft auf dem richtigen Weg? Welche Maßnahmen und Schritte könnte man setzen, um das Bewusstsein dafür in der Gesellschaft zu erhöhen? Welche Werte und Prinzipien sind Ihnen persönlich bei der Kindererziehung besonders wichtig und wie setzen Sie diese um? Diskutieren Sie gern mit anderen in der Kommentarsektion mit!
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