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Österreich gibt 22 “Tipps” für Schweizer AKW
Österreich fordert beispielsweise eine Prüfung, ob ein Hochwasser in Kombination mit einem leichten Erdbeben zu einem unkontrollierten Ansteigen des Aare-Wasserspiegels führen könnte, wie aus dem Bericht des Umweltministeriums in Wien hervorgeht.
"Bahnbrechende Erkenntnisse hat die Fachstellungnahme nicht gebracht, da wir uns ausschließlich auf veröffentlichte Unterlagen gestützt haben", wird Andreas Molin, Abteilungsleiter Nuklearkoordination im Wiener Umweltministerium, in einer Mitteilung zitiert.
Die Fachstellungnahme sei kein Misstrauensvotum an die Arbeit der Schweizer Atomaufsichtsbehörde. Das Gutachten wirft Fragen auf, die auch in der Schweiz debattiert werden. Es widmet sich besonders den Gefahren durch Erdbeben, Hochwasser und kombinierte Szenarien.
Österreich fordert detailliertere Informationen
Österreich fordert jedoch detailliertere Informationen, als "wir bislang in den regulären bilateralen Gesprächen gefordert und erhalten haben", hält Molin fest. Die noch nicht veröffentlichten Dokumente sind ebenfalls in der Studie aufgelistet. Eine Antwort der Schweiz erwarte man bis Herbst, hatte Molin vor Kurzem erklärt.
Zu diesem Zeitpunkt wollen Vertreter der Schweizer Atomaufsicht mit den zuständigen Stellen in Österreich zusammentreffen und die in der Studie angesprochenen Fragen klären, berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur SDA.
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