Ein 35-jähriger Villacher hat Montagmittag in einer Produktionshalle einer Firma in Paternion alleine Arbeiten an einem Maschinengehäuse durchgeführt. Dabei passierte das Unglück.
Das Gehäuse stand mit allen vier Ecken auf Holzpfosten, um nicht direkt am Betonboden zu stehen. Zusätzlich war es durch eine elektrische Seilwinde nach oben hin gesichert.
Gehäuse kippte plötzlich um
Der Mann war gerade dabei, einen bereits innenliegenden Rotor mittels händisch zu bedienender Seilwinde zu bewegen, als vermutlich durch die Gewichtsverteilung einer der Holzblöcke mittig gespalten wurde. Das Gehäuse kippte einseitig zu Boden.
Kollegen wurden durch Schreie aufmerksam
Dem Arbeiter, der zu diesem Zeitpunkt im Innenbereich des Gehäuses stand, stürzte das circa 16 Tonnen Gehäuse auf beide Füße. Durch die Schreie wurden die Arbeitskollegen auf den Vorfall aufmerksam und befreiten den 35-Jährigen, nachdem das Gehäuse durch die elektrische Seilwinde gehoben wurde.
Der Verletzte wurde im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber ,,ALPIN 1‘‘ ins UKH Klagenfurt geflogen.
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