Auf der Ried Seewiese im Westen von Klagenfurt warten noch hunderte Reben darauf, von Weinliebhabern betreut zu werden. Auch die „Krone“ übernimmt heuer erstmals einige Rebstöcke und wird beim Weinbau tatkräftig mitanpacken und natürlich darüber berichten.
Welche Schritte sind eigentlich notwendig, bis Kärntens edle weiße und rote Tropfen in der Flasche und schließlich in den Weinregalen landen? Wer sich diese Frage schon einmal gestellt hat, ist auf der Ried Seewiese – oberhalb der Ostbucht des Wörthersees – genau richtig.
Auf 6500 Quadratmetern erstreckt sich dort der Weingarten der Landeshauptstadt Klagenfurt, der seit mehr als 20 Jahren von Vinum Carinthiae, dem ältesten Weinbauverein Kärntens, betrieben und von mehreren Winzern eigenständig betreut wird.
„Das Schneiden und Biegen, die Blattarbeit oder das Lesen obliegt alles den Winzern. Lediglich das Rasenmähen und der Pflanzenschutz wird gemeinsam und zeitgleich erledigt“, erklärt Horst Wild, Obmann vom Kärntner Weinbauverband.
Mehr als 700 Reben zu haben
Knapp 2800 Rebstöcke, die sich aus den Sorten Riesling, Chardonnay, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, aber auch aus roten Sorten wie Zweigelt, St. Laurent, Blauburger und Merlot zusammensetzen, gedeihen auf dem Hang. „Mehr als 700 Reben sind heuer aber noch zu haben. Dafür suchen wir Interessierte, die jeweils mindestens 250 Stück betreuen möchten und auch eine eigene Ausstattung besitzen, um den Wein verarbeiten zu können“, so Wild.
Der Arbeitsaufwand ist überschaubar. Es ist sehr entspannend, die Weinreben zu pflegen und dabei auf den See zu blicken.
Horst Wild, Obmann Weinbauverband
Für die Nutzung wird in Form einer Ertragsabgabe bezahlt. „Zehn Prozent der Ernte ergeht an die Stadt, die dann bereits fertig abgefüllte Flaschen erhält“, so Georg Lexer vom Weingut Karnburg und Obmann des Vereins Vinum Carinthiae.
Auch die „Krone“ geht unter die Weinbauer
Erstmals übernimmt auch die „Kärntner Krone“ 158 Rebstöcke auf der Seewiese und wird beim Weinbau selbst tatkräftig mitanpacken und darüber berichten – vom Schneiden bis zur Lese.
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