Per Giftspritze
Geistig Behinderter trotz UNO-Protest in USA hingerichtet
Die Behinderung Hearns war in dessen 14. Lebensjahr festgestellt und auf die Alkoholsucht seiner Mutter zurückgeführt worden. Im Alter von 19 Jahren wurde der Afroamerikaner zum Tode verurteilt worden, weil er einen Mann ermordet hatte. Am Mittwoch lehnte der Oberste Gerichtshof der USA einen letzten Einspruch gegen die Exekution ab.
Weitere umstrittene Hinrichtung in Georgia
Ebenfalls am Mittwoch hatte der US-Staat Georgia die geplante Hinrichtung eines anderen geistig Behinderten verschoben. Die Todesstrafe gegen Warren Hill soll nun am Montag vollstreckt werden. Er war im Jahr 1991 wegen der Ermordung eines Mithäftlings zum Tode verurteilt worden. Ursprünglich war er wegen der Tötung seiner Freundin in Haft gesessen.
Bundesstaaten dürfen "geistige Behinderung" definieren
Der Supreme Court hatte 2002 entschieden, dass geistig Behinderte nicht zum Tode verurteilt werden dürfen. Allerdings überließ das Gericht die Definition von geistiger Behinderung den einzelnen US-Bundesstaaten.
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