Die Wiener Austria gastiert heute in der Mozartstadt. Abubakr Barry und Haris Tabakovic treffen erstmals auf ihren Ex-Klub. Aleksandar Dragovic weiß, auf was es heute ankommt, und meint: „Salzburg hat nicht mehr die Dominanz!“
„Wir dürfen uns nicht verstecken, werden marschieren und für unseren Erfolg leiden müssen“, weiß Aleksandar Dragovic. Der mit Austria bei Salzburg überraschen, den zweiten Ligasieg in Folge feiern will und es heute mit Goalgetter Haris Tabakovic zu tun bekommen wird. Der Neuzugang brauchte in der Mozartstadt keine Anlaufzeit, stellte just seine Qualitäten unter Beweis, traf bisher in sechs Pflichtspielen fünfmal. In der Liga knipste Tabakovic aber noch nicht.
Für Violett jubelte der Stürmer in einem Jahr samt 42 Partien über 21 Tore. „Ich würde schon sagen, dass das kein normales Spiel ist. Ich hatte dort eine tolle Zeit und habe viele Freunde gewonnen“, blickt der 32-Jährige zurück.
Der im Anschluss zu Hertha BSC, Hoffenheim sowie Gladbach wechselte, Tabakovic, der WM-Starter war, vor knapp drei Jahren auch für Bosniens A-Team debütierte. „Ein Spieler mit viel Qualität. Salzburg hat aber viele gute dynamische Kicker, die dich vor schwierige Aufgaben stellen. Der Titelfavorit sind sie jedoch nicht. Die Dominanz, die den Klub vor sieben, acht Jahren auszeichnete, hat Salzburg nicht mehr. Bringen wir von Start weg unsere Leistung und arbeiten wie zuletzt gegen Braga nach hinten, dann rechnen wir uns natürlich etwas aus“, meint Dragovic.
In den letzten 30 Duellen stand bei der Austria gegen Salzburg, das in der noch jungen Saison bislang in jedem Spiel mindestens einen Treffer erzielte, allerdings nur dreimal die Null. Im Februar war die katastrophale Serie von zuvor 24 sieglosen Spielen gegen den Angstgegner endlich Geschichte, holte die Austria den ersten Dreier bei den Bullen seit 2014. Beim 2:0-Erfolg netzte ein gewisser Abubakr Barry zur Führung ein. Der heute wie Tabakovic erstmals auf seinen Ex-Klub prallt, seit Sommer nun bei Salzburg im Mittelfeld die Fäden zieht.
Satz von Bosz im Kopf
„Wir dürfen Barry keinen Zentimeter Raum geben. Denn jeder Spieler ist so gut, wie viel Platz du ihm gibst. Den Satz sagte einmal Peter Bosz zu mir. Tun wir das nicht, werden wir Probleme kriegen“, warnt „Drago“. Buhari (Mittelhandknochenbruch) fehlt weiterhin, Feddersen ist krankheitsbedingt fraglich.
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