Blutiger Terror
Angriffe auf Kirchen in Kenia fordern zumindest 17 Tote
Zwei offenbar koordinierte Gruppen bewaffneter und vermummter Männer hatten die beiden Kirchen in der Kleinstadt Garissa nahe der somalischen Grenze zeitgleich während der Gottesdienste am Sonntagmorgen angegriffen. Die maskierten Terroristen warfen nach Polizeiangaben Granaten und schossen auf die Gottesdienstbesucher. Unter den Opfern befänden sich auch zwei Polizisten. Die vermutlich insgesamt sieben Angreifer seien zunächst entkommen, so die Polizei.
An der Grenze zu Somalia
Garissa liegt etwa 120 Kilometer von der Grenze zu Somalia entfernt. Bei ähnlichen Angriffen war die islamistische Shebab-Miliz verdächtigt worden, die weite Teile des Zentrums und Südens von Somalia kontrolliert. In der Grenzregion kommt es vermehrt zu Schießereien sowie Bomben- und Granatangriffen, nachdem Kenia im vergangenen Oktober eine Interventionstruppe zum Kampf gegen die Shebab-Miliz in den Süden Somalias entsandt hatte.
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