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Gefährlicher Irrweg

Wie miese Codes unsere IT-Sicherheit gefährden

Web
14.02.2024 14:08

50 Millionen Zeilen Code, um ein vernetztes Garagentor zu öffnen; überfrachtete Messenger-Apps am Handy, die für Angreifer Code ausführen; derart serviceintensive und komplexe Anwendungen, dass Hersteller ihren Kunden davon abraten, sie selbst auszuführen und lieber auf die Cloud des Anbieters zu setzen. An der Schwelle zur KI-Ära befindet sich die Software-Industrie auf einem gefährlichen Irrweg, prangert ein niederländischer Programmierer und IT-Unternehmer an.

Der Anfang Jänner verstorbene Schweizer Computerpionier und Turing-Preisträger Niklaus Wirth war ein Freund der Effizienz. Bereits vor 30 Jahren warnte der Professor an der ETH Zürich im Aufsatz „Ein Plädoyer für schlanke Software“ vor aufgeblähten Programmen, die mit mehreren Megabyte Größe Ressourcen verschwenden und durch zu komplexen Code die Sicherheit der Anwender gefährden. Den Beweis trat Wirth in Form des 200 Kilobyte großen Betriebssystems Oberon an. Heute ist Wirths Warnung aktueller denn je und die Angriffsfläche so groß wie nie, warnt der IT-Experte Bert Hubert.

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