Aufregung in Feldkirch. Am Montagabend wurde dort ein Wolf im Siedlungsgebiet gesichtet. Die alarmierte Polizei konnte etwas später Entwarnung geben, es war nur ein Hund.
Die Polizei wurde am Montagabend über eine Wolfssichtung im Feldkircher Siedlungsgebiet informiert. Zwischen den Häusern würde der Beutegreifer herumstreunen. Mehrere Polizeistreifen machten sich daraufhin auf den Weg, um der Sache nachzugehen.
Gleichzeitige Ermittlungen durch die Exekutive ergaben, dass in der Nähe der Sichtung ein tschechischer Wolfshund gehalten wird. Tatsächlich liefen den Beamten vor Ort zwei Hunde entgegen, einer davon soll einem Wolf sehr ähnlich gesehen haben. Nachdem die Polizisten den anderen Hund anleinen und zum mittlerweile ausgeforschten Besitzer führen konnten, folgte ihnen auch der „Wolfshund“. Beim Eigentümer angekommen, ließen sich die beiden Vierbeiner problemlos hinter den Grundstückszaun führen.
Abschussgenehmigung erlassen
Wie die Hunde ausbüxen konnten, ist noch ungeklärt. Der verantwortliche Hundebesitzer bestätigte der Polizei vor Ort jedenfalls, dass es sich bei seinem Hund um einen tschechisch-slowakischen Wolfshund handeln würde. Nach einer nächtlichen Wolfssichtung in Bludenz liegen die Nerven offenbar blank. Der Wolf war mitten im Siedlungsgebiet gefilmt worden, daraufhin erließ die Bezirkshauptmannschaft eine Abschussgenehmigung - der Wolf ist seit jener Sichtung aber niemanden mehr begegnet.
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