Ihr Schicksal war 2007 in aller Munde. Weil sie und ihre Familie in den Kosovo abgeschoben werden sollte, tauchte die damals 15-jährige Arigona unter, versteckte sich bei einem Pfarrer. Nach langen Hin und Her konnte sie in Österreich bleiben und machte einiges aus ihrem Leben.
Als die Familie am 26. September 2007 von der Polizei abgeholt werden sollte, um abgeschoben zu werden, fehlte von der Tochter Arigona jede Spur. Während ihre Mutter im Land bleiben dürfte, um nach ihrer Tochter zu suchen, werden der Vater und die anderen vier Kinder in den Kosovo geflogen. Wenig später wurde ein Brief Arigonas publik, in dem sie mit Selbstmord drohte, sollte ihre Familie nicht zurück nach Österreich dürfen.
Demonstrationen und Diskussionen
Es gab in der Folge politische Diskussionen und zahlreiche Demonstrationen, die das Bleiberecht für die - gut integrierte - Familie forderten. 2010 verließen Arigona, ihre jüngeren Brüder und die Mutter Österreich, um vier Monate später zurückzukehren.
Studium abgeschlossen
Arigona mied seit dem jede Öffentlichkeit, ging ihren Weg. Wie die Salzburger Nachrichten nun unter Berufung auf einen langjährigen Wegbegleiter berichtet, ist die mittlerweile 32-Jährige nun seit einigen Monaten österreichische Staatsbürgerin. Die Schule hat sie erfolgreich absolviert und Wirtschaftsrecht studiert und mit einem Bachelor abgeschlossen.
Auch der Rest ihrer Familie ist mittlerweile wieder in Österreich und alle arbeiten als Fachkräfte in Mangelberufe, so die Salzburger Nachrichten.
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