„Krone“-Kommentar
Viel Prügel für Israel
Wenn es nach der UNO-Mehrheit ginge, hätte Israel den „7. Oktober“, dieses seit 1945 größte Massaker an Juden, mit einem scharfen Protest beantworten sollen und nicht mit Krieg.
Wenn es nach der UNO-Mehrheit ginge, sollten Israel und die USA Raketen aus Gaza, Libanon und dem Jemen mit einem ganz scharfen Protest beantworten und nicht mit Militärschlägen, „welche die Krise anheizen“.
Wenn es nach der UNO-Mehrheit ginge, sollte die Komplizenschaft des Palästinahilfswerks UNRWA mit dem Terror als bedauerliche Nebenerscheinung beantwortet werden und nicht mit einem Boykott.
Und um diese Travestie zu krönen: Zum russischen Angriffskrieg gegen das UNO-Mitglied Ukraine fällt der UNO-Mehrheit gar nichts mehr ein.
Die Realität sieht so aus: Die vom Iran gesteuerten Piratenakte aus dem Jemen können nicht hingenommen werden, weil sie die Lieferketten des Welthandels gefährden - siehe an Tankstellen.
Israel übt das Selbstverteidigungsrecht aus, die Hamas-Strukturen in Gaza zu zerstören. Bedauerlicherweise fordert das viele zivile Opfer. Die Gründe sind bekannt.
Die einzige Frage bleibt, ob dieser Feldzug der Netanyahu-Regierung diesem Ziel angemessen ist oder ob dieses Vorgehen nicht mit einer großen Portion von Rache und Vergeltung gegen alle Gaza-Palästinenser belastet ist.
Das darf sich Israel als Demokratie nicht leisten!








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.