"Herz, Hirn gegessen"
US-Student gesteht grausamen Mord und Kannibalismus
Er habe seinen 37-jährigen Mitbewohner Kujoe Bonsafo Agyei-Kodie umgebracht und dann "sein Herz und Teile seines Gehirns gegessen", erklärte der 21-Jährige gegenüber der Polizei. Die Tat habe er zwar eindeutig gestanden, über das Motiv herrsche allerdings Rätselraten, ist US-Medien zu entnehmen.
Agyei-Kodie hatte seit Monaten mit seinem späteren Mörder unter einem Dach im Haus der Familie der Kinyuas im Harford County gelebt, erklärten Behörden. Der mutmaßliche Täter stamme aus Kenia, das Opfer aus Ghana. Sowohl der junge Technik-Student als auch der 37-jährige ehemalige Hochschüler seien keine unbeschriebenen Blätter.
Täter und Opfer schon zuvor in Haft
Kinyua war bereits wegen Körperverletzung inhaftiert, weil er einem Kommilitonen mit einem Baseballschläger den Schädel gebrochen hatte - der Mann ist seither auf einem Auge blind. Agyei-Kodie hatte wegen Sexualdelikten eine Freiheitsstrafe abgesessen, war von der Uni geflogen und stand kurz vor der Ausweisung aus den USA.
Seit einigen Tagen war der 37-Jährige nun verschwunden. Der Bruder Kinyuas entdeckte schließlich Körperteile - Kopf und Hände - im Haus der Familie, der Vater alarmierte die Behörden. Alexander Kinyua, der daraufhin dabei ertappt wurde, die Metallbehälter, in denen die Leichenteile versteckt waren, auszuwaschen, zeigte sich bereits in seiner ersten Befragung geständig.
"Eines der grauenhaftesten Verbrechen hier"
Die US-Behörden sprechen von "einem der grauenhaftesten und bizarrsten Verbrechen", die sich jemals im Harford County ereignet hätten. Viele zogen schnell Vergleiche zu jenem Fall, der vor Kurzem in Miami schockiert hatte - wo ein nackter Mann einem Obdachlosen regelrecht das Gesicht abgenagt hatte.
Auch in Europa war es kürzlich zu einem angeblichen Fall von Kannibalismus gekommen: Ein eifersüchtiger Uni-Dozent soll in Schweden seiner Frau die Lippen abgeschnitten und diese verspeist haben - siehe Infobox.
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