100 Kilo Drogen, Elfenbein, teurer Schmuck, eine Million Euro Bargeld und vieles mehr. Die Zöllner des Flughafen Schwechats blicken auf eine erfolgreiche Bilanz.
Die durchdachte Zusammenarbeit von 83 Zöllnerinnen und Zöllnern, deren effizient schnüffelnden Diensthunde und ausgeklügelte Technik gelten als Formel für die 4000 Aufgriffe im vergangenen Jahr. „Dass die Schmuggelversuche 2023 wieder zunahmen, ist auch auf den starken Passagierzuwachs auf 29,5 Millionen Reisende zurückzuführen“, so Direktor Dr. Günther Ofner, der die Behörden mit speziellen „Airport-Agents“ unterstützt. All diese Strategien führten zu einer kuriosen Palette an entdecktem Verstecktem.
Von Giraffenknochen über tote Vögel
Die vielleicht skurrilsten Funde im Gepäck – ein mächtiger Giraffenknochen aus Windhoek in Namibia sowie sechs Kilo tote Vögel aus Vietnam. Brisant: Der Schmuggelversuch von 25 Stichwaffen, die aus Russland illegal eingeführt werden sollten. Für Reiseverkehrs-Teamleiter Roland Karner besonders beeindruckend: Die Aufgriffe von Zeitmessern und Schmuck im Gesamtwert von 2,2 Millionen Euro.
Luxusartikel entdeckt
Im Portfolio außerdem Luxusuhren aus Istanbul und Dubai. Von dort sollten auch sündteure Taschen Empfänger in Österreich erreichen. „Mit ihrer Erfahrung kontrollieren unsere Beamten äußerst erfolgreich“, lobte Finanzminister Magnus Brunner. Sein Versprechen: „Wir bleiben dran!“
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