Schwere Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verleumdung und Widerstand gegen die Staatsgewalt: Ein junger Waldviertler fasste nun am Landesgericht Krems eine teilbedingte Haftstrafe aus.
Seine kriminelle Energie konnte er nicht verbergen: Neben mehreren verletzten Polizisten, zahlreichen Drohungen sowie verleumderischen Äußerungen und Sachbeschädigungen soll auch eine einschlägige Vorstrafe auf das Konto eines jungen Mannes im Waldviertel gehen. Denn mit reichlich Promille betankt, ließ der Beschuldigte nicht mehr nur gehaltvoll seine Worte sprechen.
Nachdem seine Freundin „fälschlicherweise“ wegen einer erfundenen Drohung die Polizei alarmierte, brannten bei dem Angeklagten die Sicherungen durch. Er packte einen Polizisten am Hals, würgte ihn und biss ihm beinahe den Finger ab! 22 Tage Berufsunfähigkeit waren laut Sachverständigem die Folge: „Dem Beamten war es nicht möglich, eine Waffe zu halten.“ Anschließend verletzte der Angreifer einen weiteren Uniformierten am Daumen und trat auf mehrere Polizisten ein.
Haftstrafe und Schmerzensgeld
Nun fasste der Trunkenbold am Landesgericht Krems wegen schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt 21 Monate teilbedingte Haft samt knapp 6000 Euro Schmerzensgeld aus - Urteil nicht rechtskräftig.
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