Ein Medizinstudent musste sich nun wegen Vergewaltigung in einem Hotel am Landesgericht Krems verantworten. Der 24-Jährige bestritt die Vorwürfe - Freispruch!
Der Aufenthalt in einem Wellnesshotel Mitte Dezember vorigen Jahres soll kurz vor der Abreise ein jähes Ende genommen haben – zumindest wenn es nach dem Opfer geht. Denn just am letzten Tag soll ihr heimlicher Liebhaber trotz Abreisestress ein Nein nicht akzeptiert und sich den gewünschten Geschlechtsverkehr „mit Gewalt geholt haben“, wie die Staatsanwältin zu Beginn des Prozesses festhält.
Der Beschuldigte – ein Medizinstudent aus dem Waldviertel – bestreitet dies allerdings vehement. Die monatelange „Freundschaft plus“ brachte den 24-Jährigen nun wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht in Krems. „Es war einvernehmlicher Sex“, gibt der Angeklagte bei der Verhandlung zu Protokoll und bekannte sich nicht schuldig.
Ich wollte diesen Sex gar nicht. Aber ich wollte nicht, dass es zwischen uns komisch wird.
Opfer bei der Einvernahme
Erst nachdem die Freundin ihm kurz vor der Abreise am Bahnhof „böse Blicke zugeworfen“ und still „geschmollt“ habe, sei ihm die Situation dann komisch vorgekommen. In Tränen aufgelöst habe sie schließlich erklärt, dass sie den Geschlechtsakt gar nicht wollte.
Freispruch für Angeklagten
Laut Anklage habe sich das Opfer jedoch mehrfach gewehrt und sei schließlich mit einer Freundin ins Krankenhaus gefahren. „Sie hat eindeutig Nein gesagt“, so die Staatsanwältin. Der Prozess endete mit einem Freispruch für den Angeklagten.
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